Inneres Kind – Übungen, um die Beziehung zu ihm/ihr zu stärken

Die Beziehung zum inneren Kind heilt nicht durch Verstehen allein. Sie heilt durch eine tiefe, gepflegte Beziehung.

 

Hier sind sanfte, wirksame Übungen, mit denen Du die Verbindung zum inneren Kind stärken kann – ohne Druck, ohne Überforderung:

 

1. Täglicher Check-in (2 Minuten)

Lege eine Hand auf den Bauch oder das Herz

und frag innerlich: „Wie geht es Dir gerade? Was brauchst Du von mir?“Nicht lösen. Nicht bewerten. Nur zuhören.

Diese Übung signalisiert:

„Ich bin da. Du bist nicht allein.“

 

2. Die sichere innere Bezugsperson werden

Stell Dir vor, Deinem inneren Kind heute genau das zu geben, was früher gefehlt hat: z.B. Schutz, Liebe, Gesehen werden, Gehalten werden, Erlaubnis, Trost oder Orientierung 

Ein innerer Satz kann sein: „Ich kümmere mich jetzt um Dich.“Das Nervensystem lernt durch Wiederholung – nicht durch Logik.

 

3. Schreiben ohne Zensur

Schreibe aus der Perspektive des inneren Kindes:„Ich habe Angst, wenn …“

„Ich wünsche mir …“

„Ich brauche …“

Danach antwortet der erwachsene Teil schriftlich. Das schafft innere Ko-Regulation.

 

4. Grenzen als Fürsorge üben

Jedes klare Nein im Außen ist ein Ja zum inneren Kind. Du kannst Dich nach einer Grenze fragen:„Hast Du Dich (inneres Kind) gerade sicherer gefühlt?“  Grenzen sind kein Beziehungsabbruch. Sie sind Beziehungsaufbau – nach innen.

 

5. Körperliche Sicherheit herstellen

Das innere Kind spricht über den Körper.

Hilfreich sind: langsames Atmen, sanfte Bewegung, Wärme oder rhythmische Berührung.

 

✨Innere-Kind-Arbeit bedeutet nicht, in der Vergangenheit zu bleiben. Sie bedeutet,

dass Du heute das übernimmst, was damals gefehlt hat.

 

Und jedes Mal, wenn Du Dich selbst nicht mehr verlässt, lernt das innere Kind: „Ich bin sicher. Ich werde gehalten.“🤍

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